Nachrüsten von CNC-Maschinen mit einem RG2-Doppelgreifer

Getriebebauunternehmen Osvald Jensen verringert mit Doppelgreifer von OnRobot Zykluszeit um 12 Sekunden Das in Kopenhagen ansässige Unternehmen hat die Produktivität seiner CNC-Maschinen erhöht, indem sie mit RG2-Doppelgreifern von OnRobot nachgerüstet wurden, die die Zykluszeiten beträchtlich verringern und die Fortsetzung der Produktion ermöglichen, nachdem die Bediener die Werkshalle verlassen haben. KOPENHAGEN, DATUM – Vor vielen Jahren soll Senator Everett Dirksen gesagt haben: „Eine Milliarde hier, eine Milliarde da, und schon bald sprechen Sie über richtig viel Geld.“ Hersteller, die versuchen, die Zykluszeiten von Roboterzellen zu verringern, könnten sein Zitat wie folgt abhandeln: „Eine Sekunde hier, eine Sekunde dort, und schon bald sehen wir wirkliche Verbesserung bei Effizienz, Durchsatz und Gewinn.“ Sekunden zählen in der Fertigungsindustrie, und für die in Kopenhagen ansässige Getriebebaufirma Osvald Jensen sind kollaborierende Roboter – oder Cobots – die Lösung zur Beschleunigung der Arbeit und zur Steigerung von Leistung und Produktivität. Raum für Verbesserungen mit Doppelgreifern Osvald Jensen verwendet Cobots mit dem kollaborativen Greifer RG2 von OnRobot, um seine CNC-Maschinen zu be- und entladen. Die Roboter legen ein Werkstück ein, warten, bis der Bearbeitungsprozess beendet ist, entnehmen das Werkstück und nehmen ein neues auf – eine perfekte Anwendung, die für das Unternehmen bislang gut funktioniert hat. Und doch gab es noch Raum für Verbesserungen bei dieser Lösung mit nur einem Greifer. „OnRobot hat eine Doppelgreifer-Lösung entwickelt, die gegenüber dem Einzelgreifer die Produktivität der CNC-Maschine erhöht, weil sie schlichtweg in der Lage ist, zwei Werkstücke zur gleichen Zeit zu handhaben. Wir haben erkannt, dass wir mit einer weiteren rentablen Investition unsere Produktivität noch weiter würden steigern können“, sagt Christian Viereck, Produktionsleiter bei Osvald Jensen. Zykluszeit um 12 Sekunden gesenkt In einem Video, das die Zykluszeiten des Einzelgreifers und des Doppelgreifers von OnRobot dokumentiert, wird deutlich, wie groß der Unterschied ist, den ein Doppelgreifer für die Zykluszeit in der Produktion bedeuten kann. Der Einzelgreifer benötigt für die Aufgabe 27 Sekunden, der Doppelgreifer dagegen nur 15 Sekunden – das Unternehmen spart also in jedem Zyklus 12 Sekunden. Durch die einfache Nachrüstung seiner CNC-Maschinen mit RG2-Doppelgreifern von OnRobot konnte Osvald Jensen ihre Produktivität auf äußerst kosteneffiziente Art und Weise deutlich steigern. Menschlicher Bediener muss nicht dauernd anwesend sein Dies eröffnet eine vielversprechende Perspektive für die Fertigungsindustrie, nicht nur in Bereichen mit hohen Arbeitskosten, sondern auch in Ländern mit angespanntem Arbeitsmarkt. Der flexible, schnelle und kostengünstige Greifer ist eine Investition, die das große Potenzial der bereits installierten Flotte von CNC-Maschinen vollständig freisetzt. Ein weiterer Vorteil ist, das der RG2 weiterarbeiten kann, ohne dass ein Bediener anwesend sein muss. Wenn die Lichter ausgehen und die menschlichen Kollegen Feierabend haben, arbeiten der Cobot und die kollaborativen Greifer weiter, was die Produktivität zusätzlich steigert. Das einzige, was die Bediener tun müssen, ist, die Magazine mit Rohmaterial zu beladen. Darüber hinaus befreit die Installation von Cobots Arbeiter von mühsamer und monotoner Arbeit, verbessert die physischen Arbeitsbedingungen und gibt dem Personal mehr Zeit für anspruchsvollere Aufgaben. Ein unerwarteter positiver Nebeneffekt war, dass die CNC-Maschinen aufgrund eines wesentlich stabileren, repetitiveren Betriebs plötzlich Werkstücke produzierten, die viel näher an den idealen Toleranzen lagen. Der Grund dafür ist, dass Temperatur, Feuchtigkeit usw. viel weniger schwankten. Schneller ROI Bei Osvald Jensen hat der RG2 einen beeindruckenden ROI erzeugt. „Um in einem Hochlohnland wie Dänemark wettbewerbsfähig zu bleiben und uns zugleich als modernes Unternehmen zu präsentieren, haben wir beschlossen, in Technologie zu investieren, die uns die beste Rendite bietet. Wir haben viel in unsere CNC-Maschinen investiert, und mit kollaborierenden Robotern, insbesondere dem Greifer von OnRobot, können wir sie äußerst kostengünstig automatisieren. Daher haben wir 2015 in unseren ersten OnRobot-Greifer investiert und erreichten in weniger als drei Monaten einen Return on Investment“, erläutert Christian Viereck. Eine zugängliche Technologie – auch für kleinere Unternehmen Cobots oder kollaborierende Roboter haben sich in den letzten Jahren auf zahlreichen Märkten verbreitet. Die Lebensmittelindustrie, das Gesundheitswesen und die Fertigungsbranche haben ihre zahlreichen Vorteile entdeckt und nutzen sie in unterschiedlichsten täglichen Abläufen. Mit ihrer vereinfachten Automatisierung, der sicheren und benutzerfreundlichen Anwendung und einer hohen Flexibilität sind Cobots ausdrücklich darauf ausgelegt, neben ihren menschlichen Kollegen zu arbeiten. In der Tat bieten Sie menschlichen Arbeitskräften zahlreiche Vorteile: Sie übernehmen repetitive oder anstrengende Aufgaben, senken das Risiko von Fehlern und schaffen Lernmöglichkeiten. Erreicht wird dies durch die große Präzision der Cobots, das hohe Maße an Hygiene und ihre Fähigkeit, eine stabile und Unterbrechung frei Arbeitsumgebung aufrechtzuerhalten. Ein Teil ihrer Popularität ist auf ihre Zugänglichkeit zurückzuführen: Auch kleine Unternehmen können Cobots in ihrem Betrieb implementieren, da sie eine vergleichsweise kostengünstige Investition darstellen. Mit ihrem leichten und kompakten Design sind sie einfach zu integrieren und sogar zu bewegen. Die unkomplizierte Programmierung der Cobots macht es ebenso einfach, sie in Betrieb zu nehmen, und auch, ihnen neue Aufgaben zuzuweisen.